Wie jetzt? Ist schon wieder Fruehling? Um 9:00 Uhr plus 5 Grad, mittags schon 10 Grad ueber Null ... Was soll das denn? Nachts hatte es geregnet, es muss Blitzeis gegeben haben; auf den Waldwegen lag noch eine dicke Schicht Eis. Gefahr fuer meine Fussgelenke. 7km regenerativ und ich habe meinen Muskelkater von gestern noch nicht ueberwunden. War auch kein Wunder. Insgesamt scheine ich es momentan etwas zu uebertreiben. Die Umfaenge mag ich nicht reduzueren, aber die Intensitaet muss ich herabsetzen. Also kommenden Mittwoch kein Tempotraining. Hauptsache, ich bekomme mein LSD am Samstag. Ich bin heute auf meiner Ausruhstrecke gelaufen. Um 9:00 Uhr los, der Sonne entgegen.Ein Gefuehl eher wie Ende Maerz denn Ende Dezember. Es schien sogar die Natur erwacht zu sein. Ein Rebhuhn flog plappernd auf, ein Graureiher zog seine Bahn und ein Raubvogel schien nach Beute zu kreisen. Die Pferdefarm hatte so viele Gaeule draussen wie sonst nie. Sogar die Regenwuermer tummelten sich auf dem Feldweg wie nach einem Sommergewitter. Ist das noch normal? Unbeantwortba. Ich jedenfalls geniesse es wie es kommt. Habe keine Lust, mich zu aengstigen ueber Klimaerwaermung. Das nuetzte ja doch nichts. Wichtig bleibt, dass man sich verantwortlich benimmt der Natur gegenueber. Nach Kant: koennte mein Verhalten als regel fuer jedermann durchgehen? Nach Jesus: verhalte dich so, wie du es auch von anderen erwartest. Nach Buddha: respektiere den Wunsch aller Lebewesen nach Glueck. Ist doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?
Taeglich laufen! (Man kann dabei auch meditieren!)
Beste Gruesse und ernst gemeinte Wuensche fuer dein Glueck im naechsten Jahr von
Martin
Sonntag, 31. Dezember 2006
Samstag, 30. Dezember 2006
Erneut ...
... ein Samstag mit LSD. Genauer 13,5km davon. Bei -1 Grad durch die niederbayerische Landschaft voller Raureif und winterlicher Natur. In den Waeldern Bauern beim Holzmachen, auf den Bauernhoefen samstaeglich-behaebige Betriebssamkeit. Staendig ging mir beim Laufen der Begriff der Nachhaltigkeit durch den Kopf. Der Wahnsinn, den wir betreiben, liess mich nicht mehr los. Wir leben mit einem sich staendig vergroessernden Dispokredit ohne jemals auf die Bilanz zu achten. Unser Konto ist die Natur, von der wir leben, in der wir leben und die wir alle schaetzen. Dennoch zerstoeren wir sie ungehemmt. Ich kam an einem Hof vorbei, der eine erstaunlich grosse Biogasanlage betrieb, an einem Hackschnitzelwerk, das ein halbes Dorf mit Energie aus Abfallholz versorgt. Das Dorf hat so viele Daecher mit Solarzellen bestueckt, dass es sich EU-Solar-Modellgemeinde nennen darf. Warum sind wir so verstockt? Wir sehen, verstehen die Zusammenhaenge, wissen, was wir zu tun haetten und tun es nicht. Unverstaendlich. Warum nicht einmal einen sonntaeglichen Lauf, anstatt mit dem Auto auszufahren? Taeglich laufen als Umweltschutz? Etwas weit hergeholt. Aber wie kommt man auf diese Gedanken? Wie wird man sensibel? Man muss die Problematik betrachten, Alterativen sehen, spueren, fuer moeglich halten. All das ist schwerlich moeglich, wenn man im Auto sitzt und mit 100km/h von Termin zu Termin hetzt. Nehmt euch Zeit! Lauft ab und zu mal ... wenn es taeglich ist, um so besser ... schaut euch die Natur an, die wir bald auf dem Gewissen haben, wenn wir noch einige Generationen so weiter machen ...
Taeglich laufen!
Beste Gruesse, einen schoenen Tag und schon mal im voraus einen guten Uebergang ins Neue Jahr von Martin
Taeglich laufen!
Beste Gruesse, einen schoenen Tag und schon mal im voraus einen guten Uebergang ins Neue Jahr von Martin
Freitag, 29. Dezember 2006
Einen Tag ...
... Pause habe ich gemacht vom Bloggen. Nicht aber vom Laufen. Gestern 2,2km in aller Frühe. Noch in der Nacht. Und in aller Eile. Anschließend rasch duschen, nach München fahren, Wohnung warten, Briefkasten leeren und ab nach Erlangen, den besten Freund besuchen. Dort dann natürlich zu früh angekommen. Immerhin waren sie schon auf.
Bermerkeswerter war der heutige Lauf. 7km durch den fränkischen Morgen. Übner einen aufgelassenen Truppenübungsplatz, am Waldrand entlang. Der Boden bedeckt von sulzigem, nicht mehr ganz frischen Schnee, den allerdings kaum Spuren schmückten. Rund um 0 Grad, schöm warm eingepackt in Merinowolle. Nachdem ich gestern einen ordentlichen Stroh-Rum-Cola Rausch hatte, waren die Gefühle etwas gemischt. Naja, Hauptsache gelaufen.
Heute fällt mir keine passende Schmähung internationaler und nationaler Institutionen ein. Beziehungsweise fielen mir schon ausreichend viele Schmähungen ein, aber meine Formulierungskraft scheint heute auf einem Tiefpunkt zu sein. So spare ich mir diese kleinen Spitzen und verbleibe mit dem üblichen Aufruf:
täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht Martin
Bermerkeswerter war der heutige Lauf. 7km durch den fränkischen Morgen. Übner einen aufgelassenen Truppenübungsplatz, am Waldrand entlang. Der Boden bedeckt von sulzigem, nicht mehr ganz frischen Schnee, den allerdings kaum Spuren schmückten. Rund um 0 Grad, schöm warm eingepackt in Merinowolle. Nachdem ich gestern einen ordentlichen Stroh-Rum-Cola Rausch hatte, waren die Gefühle etwas gemischt. Naja, Hauptsache gelaufen.
Heute fällt mir keine passende Schmähung internationaler und nationaler Institutionen ein. Beziehungsweise fielen mir schon ausreichend viele Schmähungen ein, aber meine Formulierungskraft scheint heute auf einem Tiefpunkt zu sein. So spare ich mir diese kleinen Spitzen und verbleibe mit dem üblichen Aufruf:
täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht Martin
Mittwoch, 27. Dezember 2006
Der Nebel ...
... hat uns wieder eingeholt und den einen Tag Zwischen-Sonnenschein wieder vertrieben. Aber egal. Auch so ist das Naturerlebnis einmnalig. Raureif auf den Bäumen, den Büschen, den Grashalmen, den Pferdehaufen, die den Weg schmücken. Heute ist wieder Tempotraining an der Reihe. Drei mal 500m bei 5min/km. Eingebettet in 7km sehr ruhigen Dauerlauf. Das ging ziemlich in die Beine. Die Ruhewoche hat mich so ausgeruht und euphorisch hinterlassen, dass ich es wohl etwas übertrieben habe. 16km letzten Samstag und dann das tägliche Pensum auf 7km erhöht. Und heute dann Tempo. Was soll man erwarten? Aber es ist eine beinahe angenehme Müdigkeit. Gerade etwas über das lediglich wohlige Erschöpftsein hinaus. Nicht so wild. Morgen wird sehr sehr ruhig gelaufen. Aber von den täglichen 7 klicks werde ich mich wohl nicht wieder abbringen lassen. Es ist einfach zu wunderbar, das ruhige, "dauernde" Laufen.
Das tägliche Laufen ist übrigens so alt wie die Joggerbewegung. James Fixx lief täglich. Van Aaken (noch früher) plädierte für das tägliche, langsame Laufen mit Pausen. Wahrscheinlich kommt dieser Drang nach Sport, nach Bewegung, nach Laufen als dem ursprünglichsten Sport jedoch aus unserem kollektiven Unterbewusstsein. Eine Horde Jäger verfolgte eine lohnende Beute sicher auch nicht im Spaziergang. Und sicher musste täglich auf Nahrungssuche gegangen werden. Was gibt es natürlicheres als Laufen? Ich möchte ergänzen: Was gibt es natürlicheres als tägliches Laufen?
Täglich Laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag!
Martin
Das tägliche Laufen ist übrigens so alt wie die Joggerbewegung. James Fixx lief täglich. Van Aaken (noch früher) plädierte für das tägliche, langsame Laufen mit Pausen. Wahrscheinlich kommt dieser Drang nach Sport, nach Bewegung, nach Laufen als dem ursprünglichsten Sport jedoch aus unserem kollektiven Unterbewusstsein. Eine Horde Jäger verfolgte eine lohnende Beute sicher auch nicht im Spaziergang. Und sicher musste täglich auf Nahrungssuche gegangen werden. Was gibt es natürlicheres als Laufen? Ich möchte ergänzen: Was gibt es natürlicheres als tägliches Laufen?
Täglich Laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag!
Martin
Dienstag, 26. Dezember 2006
Spuren ...
... habe ich gesucht heute. 7,3km bei strahlendem Wintersonnenschein. Morgens. Vom Haus der Eltern durch den Kurpark, an der alten Schule vorbei. In die Straße, wo wir anfangs wohnten, weiter auf die Felder. Heute ein Freilandmuseum mit herrlichen alten Bauten. Stroh gedeckte Häuser, Hütten fast. Tagelöhnerhäuser, Ställe, Mühlen. Häuser, wie man sie als einsame Kleinodien in so manchem Eck FGrankens findet. Einzeln dort und einsam zwischen fünfziger Jahre Charme. Hier versammelt als weit sich verstreuendes Dorf. Dazwischen Felder wie damals. Schafsweiden. Weinberg. Tierweiden mit "wärmeliebender" "Saumbeflanzung". Eine Reise wert. Bad Windsheimer Freilandmuseum. Franken ist nicht nur dort eine Reise wert.
Täglich laufen führt mich auf Reisen - auch den kürzesten, unscheinbarsten - auf wundersame Wege. Unerwartete Entdeckungen, neu entdeckte Bekanntheiten. Wie anders sieht jeder Ort aus vom Auto. Wie langweilig die Käffer auf der Durchfahrt. Wie völlig verändert dann zu Fuß. Jedes Detail hat Zeit zu wirken. Jedes Haus darf bewundert werden. Jeder Wegbelag wird gewürdigt, jedes Feld wird wahrgenommen. Dazu braucht es nicht das tägliche Laufen. Aber es hilft. Es bereichert. "Täglich" gibt mir die häufigere Chance, das stets wiederholte kleine Glück.
Täglich laufen!
Beste Grüße und eine gute Zeit zwischen den Festen wünscht
Martin
Täglich laufen führt mich auf Reisen - auch den kürzesten, unscheinbarsten - auf wundersame Wege. Unerwartete Entdeckungen, neu entdeckte Bekanntheiten. Wie anders sieht jeder Ort aus vom Auto. Wie langweilig die Käffer auf der Durchfahrt. Wie völlig verändert dann zu Fuß. Jedes Detail hat Zeit zu wirken. Jedes Haus darf bewundert werden. Jeder Wegbelag wird gewürdigt, jedes Feld wird wahrgenommen. Dazu braucht es nicht das tägliche Laufen. Aber es hilft. Es bereichert. "Täglich" gibt mir die häufigere Chance, das stets wiederholte kleine Glück.
Täglich laufen!
Beste Grüße und eine gute Zeit zwischen den Festen wünscht
Martin
Montag, 25. Dezember 2006
Fredi...
... darf ich ihn nicht nennen, den Frederic Vester. Und ich weiß auch nicht viel von ihm. Lediglich ein paar angelesene Bücher. Aber mein Freund M. erwähnte mehrfach Vesters Kritik an dem "mehr desselben". Gemeint ist die Neigung vieler, die Bemühungen zu verstärken, wenn etwas nicht geklappt hat. Also, Hartz IV übt Druck auf Langzeitarbeitslose aus. Es gibt nach der Einführung der Maßnahmen nicht weniger dieser bedauernswerten Menschen. Also? Verstärken wir den Druck. Es war ja nicht genug. "Mehr Desselben". Auf die Idee, das ganze Konzept könnte falsch sein, kommt man nicht so leicht. Und wurschtelt vor sich hin. Was hat das mit dem Laufen zu tun? Folgendes:
Meine Knochen- Sehnen- und Muskelbeschwerden sind momentan so gut wie weggeblasen. Obwohl ich immer mehr laufe. Übrigens heute 7km regenerativ durch herrlichen Wald bei Nebel und Raureif. Bewährt sich in diesem Fall also das "Mehr Desselben"? Oder hat Vester auch in diesem Fall Recht und ich mache irgendetwas "anders" und nicht einfach nur "mehr"? Womöglich habe ich mir nur durch eine Anpassungsphase hindurch gerettet, ohne allzu schlimme Verletzungen zu erleiden. Und so war ich in der Lage weiter und weiter zu laufen. Täglich. Wie gesagt. Manch einem kommt das maßlos übertrieben und völlig verrückt vor. Warum eigentlich? Jeder von uns geht doch auch täglich. Und steht. Und isst. Hat womöglich täglich Sex. Warum denn nicht? Ist doch alles in Ordnung. Man MUSS ja auch täglich gehen und stehen. (Sex MUSS man nicht täglich haben) Also tut man es von klein auf (nicht den Sex) und gewöhnt seinen Körper an die Belastung. Warum nicht laufen? Man kann sich ja offensichtlich daran gewöhnen. Es ist schön. Es ist meditativ. Es führt dazu, dass man ohne Hemmungen alles und so viel man will essen kann, weil man täglich so viele Kalorien verbrennt. Man ist entspannter. Vielleicht ein wenig glücklicher weil zufriedener. Warum also nicht täglich laufen? Ich tue es. Mal sehen, wie es weiterhin gehen wird. Probier es doch mal aus!
Täglich laufen!
Beste Grüße und ein entspanntes Weihnachten wünscht euch euer Martin
Meine Knochen- Sehnen- und Muskelbeschwerden sind momentan so gut wie weggeblasen. Obwohl ich immer mehr laufe. Übrigens heute 7km regenerativ durch herrlichen Wald bei Nebel und Raureif. Bewährt sich in diesem Fall also das "Mehr Desselben"? Oder hat Vester auch in diesem Fall Recht und ich mache irgendetwas "anders" und nicht einfach nur "mehr"? Womöglich habe ich mir nur durch eine Anpassungsphase hindurch gerettet, ohne allzu schlimme Verletzungen zu erleiden. Und so war ich in der Lage weiter und weiter zu laufen. Täglich. Wie gesagt. Manch einem kommt das maßlos übertrieben und völlig verrückt vor. Warum eigentlich? Jeder von uns geht doch auch täglich. Und steht. Und isst. Hat womöglich täglich Sex. Warum denn nicht? Ist doch alles in Ordnung. Man MUSS ja auch täglich gehen und stehen. (Sex MUSS man nicht täglich haben) Also tut man es von klein auf (nicht den Sex) und gewöhnt seinen Körper an die Belastung. Warum nicht laufen? Man kann sich ja offensichtlich daran gewöhnen. Es ist schön. Es ist meditativ. Es führt dazu, dass man ohne Hemmungen alles und so viel man will essen kann, weil man täglich so viele Kalorien verbrennt. Man ist entspannter. Vielleicht ein wenig glücklicher weil zufriedener. Warum also nicht täglich laufen? Ich tue es. Mal sehen, wie es weiterhin gehen wird. Probier es doch mal aus!
Täglich laufen!
Beste Grüße und ein entspanntes Weihnachten wünscht euch euer Martin
Sonntag, 24. Dezember 2006
besinnlich ...
... ist das Weihnachtsfest, drum will ich heute auch besinnlich sein. 7km regenerativer Lauf im Nebel haben mich auf die Idee gebracht, heute brav zu sein. Politisch korrekt. Ich will heute keine Politiker anprangern, die wider besseres Wissen kurzsichtige, ausschließlich wirtschaftsorientierte, Lobby-bestimmte Politik machen, die nur an ihre Wiederwahl denken und sich aus dem Steueraufkommen der Bürger selbst bedienen. Nein, das will ich heute mal auslassen. Ich will auch nicht über die Religionen herziehen, in deren Namen weltweit Kriege anzgezettelt werden und deren Oberhäupter dagegen kaum vorgehen. Ich will auch vergessen, was für einen lächerlichen Schwachsinn uns das Fernsehen das vergangene Jahr über vorgesetzt hat. Wieviel Leid, Dummheit und Brutalität von diesem Medium ausgeht, verbreitet wird und induziert wird, das will ich heute einfach mal beiseite lassen. Also heute keine Rede von Egoismus, Dummheit, Gewalt und Ignoranz. Nein, heute soll es um die Liebe gehen. Die Nächstenliebe, die ein Mittel gegen all das heute unerwähnte wäre, wenn sie denn praktiziert würde. Es wäre doch gar nicht so schwer, oder?
Ich begebe mich gerne in die Gefahr, mich lächerlich zu machen, indem ich behaupte, täglich laufen wäre ein kleiner Anfang auf dem Weg, nachdenklicher zu werden. Ein Weg, an dessen Ende die Nächstenliebe stünde, die uns von all dem heute unerwähnten befreien würde.
Demnach bleibt mir nur für heute zu fordern: täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Heiligen Abend wünscht euch Martin
Ich begebe mich gerne in die Gefahr, mich lächerlich zu machen, indem ich behaupte, täglich laufen wäre ein kleiner Anfang auf dem Weg, nachdenklicher zu werden. Ein Weg, an dessen Ende die Nächstenliebe stünde, die uns von all dem heute unerwähnten befreien würde.
Demnach bleibt mir nur für heute zu fordern: täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Heiligen Abend wünscht euch Martin
Samstag, 23. Dezember 2006
LSD
Ja, ich gestehe. Hier. Öffentlich. Vor allen. Ich bin drogenabhängig. Ich nehme LSD. Long slow distance. Jede Woche wird es mehr. Genügten vor zwei Wochen noch 12 Km, so mussten es heute schon 16km sein. Ich bin hilflos und ausweglos verstrickt im Sumpf des langen laufesn. LSD, long slow distance. Was tun? Was tun? Ich komme nicht davon los. Es hat mich mit Haut und Laufschuh erfasst. Ich stecke zu tief drin in der Szene, ich komme nicht mehr raus. Schlimmer noch, ich will gar nicht mehr raus. Soll denn mein Leben nur noch aus laufen bestehen? Die gesundheitlichen Folgen will ich mir gar nicht ausmalen, aber was hilft es die Augen zu verschließen. Ständig sinkender Ruhepuls. gestern war er (psst, heimlich, flüstern) schon bei 45. Was soll ich tun? Ich gerate nicht mehr außer Atem beim Treppen hochlaufen wie jeder normale Mensch. Ich benutze keine Lifte mehr, weil Treppen laufen schneller ist. Ich vereinsame sozial. Die Gespräche im Aufzug fehlen mir. Und dann der Gewichtsverlust. Schrecklich. Ich kann essen was ich will. Und ich kann nur verlegen zu Boden sehen, wenn Kollegen über ihre zunehmende Körperfülle jammern. Ich bin ein outcast. Ein Ausgestoßener. Antisozial. Schrecklich. Und dieses schreckliche Nachdenken. Immer nur denken denken denken während des Laufens. Nie kann ich vor dem Fernseher sitzen, wie jeder normale Bundeskonsument. Ich muss ständig nachdenken. Finde neue Aspekte, betrachte die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln. Subversiv! Und warum machen sich die Fernsehmacher so viel Mühe, mir das alles so schön zu erklären, wenn ich es gar nicht wahrnehme? Wenn ich meine eigene unabhängige Meinung bilde? Ich bin so undankbar. Ich fühle mich so schuldig. Und die Politik? Wie sollen die ihre Lügen ... Verzeihung ... ihre Informationen an mich absetzen, wenn ich sie doch gar nicht höre? Kein Fernsehen. Keine Werbung. Ich bin so schlecht. Und alles nur wegen dem Laufen.
Ich beginne es zu verbergen. Heimlich zu laufen. Im Dunkeln vor der Arbeit. Da bemerkt mich niemand. Ich schäme mich so.
Hilfe!
Ich muss täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht Martin
Ich beginne es zu verbergen. Heimlich zu laufen. Im Dunkeln vor der Arbeit. Da bemerkt mich niemand. Ich schäme mich so.
Hilfe!
Ich muss täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht Martin
Freitag, 22. Dezember 2006
Schon wieder ...
... besser gefühlt, leichter gelaufen und .... einfach unglaublich. WO soll das enden? Dauerlauf? Das heißt nur noch laufen? Alles laufen. Immer laufen. Das wohl nicht, aber wer weiß. -4 Grad. Sonne. Ein perfekter Winter. Wir sind Helden im iPod bzw. im Ohr. Eine Runde den Berg hinauf, an einer verwunschenen Kapelle vorbei. Waldweg mit gefrorenem Waldboden. Berg wieder runter. In die aufgehende Sonne hinein immer gerade aus. Zwei freundliche Reiter, Radfahrer, ein freundlicher Hund. Ein Idyll. 6,5 km Idylle. Was will Mann mehr? So darf jeder Tag anfangen.
In zwei Tagen ist Weihnachten und noch immer kein Geschenk? Ich weiß da was. Nimm den Beschenkten mit auf einen Lauf. Steck ihn/sie an, fix ihn an, mach ihn abhängig.
Der Wahnsinn geht weiter. Täglich laufen!
Einen schönen Tag und beste Grüße von
Martin
In zwei Tagen ist Weihnachten und noch immer kein Geschenk? Ich weiß da was. Nimm den Beschenkten mit auf einen Lauf. Steck ihn/sie an, fix ihn an, mach ihn abhängig.
Der Wahnsinn geht weiter. Täglich laufen!
Einen schönen Tag und beste Grüße von
Martin
Donnerstag, 21. Dezember 2006
Tag
Endlich dienstfrei und endlich tagsüber laufen! Noch dazu hat mich G. begleitet (mein G-Punkt :-). 5,5 lockere Kilometer mit etlichen Hundebegegnungen. Bellende, schnüffelnde, ängstliche, freche und doofe. Aber allesamt neidlich und nicht böse. Erneut ein empirischer Beleg für die Verträglichkeit von Joggern und Hunden.
Die letzte Woche, die Ruhewoche, hat sich gelohnt. Heute morgen trotz gestrigem Tempotraining ein wunderbar gutes Gefühl. Ruhepuls 45 und ready to go. Die 13km am Tag vor Heiligabend werden hoffentlich die besten seit Start des Streaks oder sogar seit Start des Laufens.
Und jetzt? Was machen wir jetzt? Wir warten auf Weihnachten. Die Zeit zwischen der Erkenntnis: jetzt kommt bald Weihnachten und dem eigentlichen Fest war früher ungefähr zwei bis drei gefühlte Jahre lang. Heute noch ein bis zwei Tage. Kaum ist der Sommer vorbei, schon ist der Winter da. Herbst fand dieses Jahr an einem Dienstag im November statt. Aber das ist immerhin noch besser als all die Jahre, wo man etwas analoges für den Sommer zu beklagen hatte. So komme den Weihnachten und überrasche mich. Gähn. Der Kick ist weg. Schade. Wie kann man sich wieder wie ein Kind freuen? Ein untersuchenswerter Gegenstand. "freue dich, oh Christenheit", fordert uns ein Kirchenlied auf. Und wie? Einfach freuen? Freuen lernen. Man kanns ja mal versuchen.
Und der erste Schritt zur Freude ist ... ja, richtig: täglich Laufen!
Beste Grüße und viel Freude an diesem Tag wünscht euch Martin
P.S. Happy birthday Mila F.
Die letzte Woche, die Ruhewoche, hat sich gelohnt. Heute morgen trotz gestrigem Tempotraining ein wunderbar gutes Gefühl. Ruhepuls 45 und ready to go. Die 13km am Tag vor Heiligabend werden hoffentlich die besten seit Start des Streaks oder sogar seit Start des Laufens.
Und jetzt? Was machen wir jetzt? Wir warten auf Weihnachten. Die Zeit zwischen der Erkenntnis: jetzt kommt bald Weihnachten und dem eigentlichen Fest war früher ungefähr zwei bis drei gefühlte Jahre lang. Heute noch ein bis zwei Tage. Kaum ist der Sommer vorbei, schon ist der Winter da. Herbst fand dieses Jahr an einem Dienstag im November statt. Aber das ist immerhin noch besser als all die Jahre, wo man etwas analoges für den Sommer zu beklagen hatte. So komme den Weihnachten und überrasche mich. Gähn. Der Kick ist weg. Schade. Wie kann man sich wieder wie ein Kind freuen? Ein untersuchenswerter Gegenstand. "freue dich, oh Christenheit", fordert uns ein Kirchenlied auf. Und wie? Einfach freuen? Freuen lernen. Man kanns ja mal versuchen.
Und der erste Schritt zur Freude ist ... ja, richtig: täglich Laufen!
Beste Grüße und viel Freude an diesem Tag wünscht euch Martin
P.S. Happy birthday Mila F.
Mittwoch, 20. Dezember 2006
Weihnachtsfeiern ...
... der Arbeit sind gefährliches Terrain. Man kann sich auf tausenderlei Weisen fehlbenehmen, sich auf Dauer oder auf Zeit unmöglich machen, seine Beziehung zerstören (aber nie eine neue gewinnen), seine Leber betören, seinen Geldbeutel ruinieren. Warum geht man trotzdem hin? Weil es eben doch Spaß macht und weil es immer wieder spannend ist, die Kollegen privat zu erleben. Gesetzt den Fall man arbeitet in keuscher Uniform-Arbeitskleidung, bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Da lässt sich dann doch mal der eine oder andere Blick auf ein bauchfreies Top erhaschen, der eine oder andere Überraschungseffekt ist sicher. Positiv wie negativ. Und wie man selbst auf die KollegInnen wirkt, ist ja nun auch spannend. Alles in allem korreliert die Uhrzeit mit der Unzucht. Je später desto hallo. Also muss man sich retten und beizeiten das Lokal verlassen, will man sich nicht endgültig zum Deppen machen. Denn es gilt nach wie vor: never touch a colleague. Das ist ein Axiom! Es gibt keine Ausnahmen. Die Psychodynamik des Abends erlaubte es mir dann aber doch, bis 1 Uhr früh zu verharren und das eine oder andere nette Glas Wein zu leeren und das eine oder andere nette Gespräch zu führen. Eines der Gläser war wohl zuviel, denn am nächsten Morgen 6:00 Uhr fiel das Aufstehen zum täglichen Lauf doch allemal schwerer als gewohnt. Die drei 500m Tempoläufe, eingebettet in 6km ansonsten zügigen Laufens, die planmäßig absolviert wurden, gerieten etwas langsamer. Ich benutze den Passiv hier bewusst, denn ich weiß nicht so ganz genau, wie ich das alles so gemacht habe. Die Hundebegegnungen waren auch heute früh nicht erwähnenswert bis auf die Tatsache, das ein besonders zotteliges Ungetüm unterwegs war, welches aber trotzdem friedlich blieb. Ein anderes Tierchen glich mehr einer Ratte denn einem Hund und war somit auch interessant aber auch friedlich.
Der hier angebrachte vorweihnachtliche Imperativ lautet wie stets: Täglich laufen!
Und die Grüße bleiben ebenfalls die besten und der schöne Tag sei auch heute allen gewünscht!
Euer Martin
Der hier angebrachte vorweihnachtliche Imperativ lautet wie stets: Täglich laufen!
Und die Grüße bleiben ebenfalls die besten und der schöne Tag sei auch heute allen gewünscht!
Euer Martin
Dienstag, 19. Dezember 2006
Hunde
Es gibt ja soviel Klagen über blöde Hunde und vor allem deren Besitzer. Ich habe nun schon ungezählte Hundebegegnungen während des Laufens gehabt und eigentlich nie ein ernsthaftes Problem gehabt. Das ärgste war mal ein Golden Retriever, der von hinten auf mich zugerannt kam, während ich mich bückte, um die Schnürsenkel neu zu schnüren. Ich bemerkte das Tier nicht, und sprang just in dem Moment auf, als er mich erreichte hatte. Ob er nur an mir vorbei wollte und erschrak, weil ich aufsprang, oder ob er auf mich los wollte, weil ich so schön klein und gebückt war ... keine Ahnung. Jedenfalls sprang er zwei Mal um mich herum, ich sagte "Aus!" und lachte ihn aus. Das wars. Schlimmer wars bisher nicht. Habe ich Glück gehabt? Ich glaube ja fast, die Viecher merken, wenn man Angst vor ihnen hat. Hab ich nicht. Ich find die Schnuffis süß. Wie so zweijährige Kinder. A bisserl doof und sehr verspielt. Ein ausgestreckter Zeigefinger, ein "Aus! Du blödes Vieh" genügen im Regelfall um zu zeigen, dass man jetzt nicht Fang-den-Jogger spielen will. Die Hunde sind dann leicht enttäuscht, ziehen dann aber rasch ab, um einen Stock zu suchen, oder an einem schönen Hundehaufen zu schnuppern.
Heute Morgen wieder zwei Begegnungen. Ein altdeutscher Schäfehund. Furchterregend groß und dunkel. Und das ganze im dunklen dunklen Wald. Der kannte ich schon und war entsprechend entspannt. Und dann ein new dog on the Block. War offensichtlich von einem nervösen (warum?) Herrchen begleitet, der das Tier so was von überhaupt nicht unter Kontrolle hatte .... im Dunkeln hatte ich den Eindruck, der Hund rannte nach rechts, der Herr stolperte nach links und ich mitten durch. Ich trennte also Hund von Herr und rannte von hinten auf Herrchen zu. Wenn das mal nicht die Beschützerinstinkte weckt... Aber war nicht. Das Vieh war zu beschäftigt, den Acker abzurennen. Es roch wahrscheinlich nach Hase, Igel und Reh. Jetzt würde ich gerne über doffe Hundebesitzer herziehen. Völlig berechtigt zwar, aber auch die haben mich bisher nicht gebissen. Ich würde aber auch zurückbeißen.
Nachtrag: Gestern liefen 10 m vor mir zwei Bambis quer über den Waldrandweg. Auch von denen droht keine Gefahr. Nur von Jägern, die gerne mal eine Salve auf die Rehe ablassen. Wenn man da dunkel gekleidet im Weg steht ... naja, ist bisher auch nicht passiert. Vor denen habe ich aber doch mehr Respekt, als vor irgendeinem Hundischnuff... Zum Glück war gestern kein Jäger in der Nähe ...
So verbleibe ich mit den besten Grüßen und dem kategorischen Imperativ "Täglich laufen!"
Stets Euer Martin
P.S. bin heute erneut ge-onkelt worden. Juchuu! Herzlichen Glückwunsch Schwesti!
Heute Morgen wieder zwei Begegnungen. Ein altdeutscher Schäfehund. Furchterregend groß und dunkel. Und das ganze im dunklen dunklen Wald. Der kannte ich schon und war entsprechend entspannt. Und dann ein new dog on the Block. War offensichtlich von einem nervösen (warum?) Herrchen begleitet, der das Tier so was von überhaupt nicht unter Kontrolle hatte .... im Dunkeln hatte ich den Eindruck, der Hund rannte nach rechts, der Herr stolperte nach links und ich mitten durch. Ich trennte also Hund von Herr und rannte von hinten auf Herrchen zu. Wenn das mal nicht die Beschützerinstinkte weckt... Aber war nicht. Das Vieh war zu beschäftigt, den Acker abzurennen. Es roch wahrscheinlich nach Hase, Igel und Reh. Jetzt würde ich gerne über doffe Hundebesitzer herziehen. Völlig berechtigt zwar, aber auch die haben mich bisher nicht gebissen. Ich würde aber auch zurückbeißen.
Nachtrag: Gestern liefen 10 m vor mir zwei Bambis quer über den Waldrandweg. Auch von denen droht keine Gefahr. Nur von Jägern, die gerne mal eine Salve auf die Rehe ablassen. Wenn man da dunkel gekleidet im Weg steht ... naja, ist bisher auch nicht passiert. Vor denen habe ich aber doch mehr Respekt, als vor irgendeinem Hundischnuff... Zum Glück war gestern kein Jäger in der Nähe ...
So verbleibe ich mit den besten Grüßen und dem kategorischen Imperativ "Täglich laufen!"
Stets Euer Martin
P.S. bin heute erneut ge-onkelt worden. Juchuu! Herzlichen Glückwunsch Schwesti!
Montag, 18. Dezember 2006
Gefroren...
... habe ich nicht heute morgen. Trotz 2° Grad. Zwei Lagen Merinounterwäsche brachten mich eher zum schwitzen. Wunderbar. Die asphaltierten Nebenwege waren mit einem kleinen Zuckerguss Eis überzogen, was meine Schritte und offensichtlich auch meinen Geschwindigkeitsmesser der Pulsuhr durcheinander gebracht hat. Das Teil hat fast einen Kilometer weniger angezeigt auf der selben Strecke. Von wegen +-3%. Alles gelogen. Bis gestern war ich von dem Gerät noch ziemlich begeistert. Na, mal sehen, wie es sich macht. Ansonsten war es ein wunderbar unangestrengter Lauf von 6(+?)km in leicht über regenerativer Herzfrequenz. Habe nur sehr schlecht geschlafen und konnte das ganze irgendwie nicht genießen. Dennoch bin ich heute vormittag wunderbar drauf. keine Muskel- oder Gelenk- oder Sehnen wehwehchen. Alles paletti!
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Sonntag, 17. Dezember 2006
Universal Soldier
Erinnerst du dich? Dolph Lundgren? Universal Soldier? Genau! Deeer Käse!
Morgens 6:00 Uhr in einer Metropole der Zukunft. Universal Soldier befestigt den kleinen Sender am Laufschuh, der per Funk dem am Armband mitgeführten Minicomputer über die Laufgeschwindigkeit Auskunft gibt. Um seine Brust zeichnet ein weiterer Rechner jeden Herzschlag auf und sendet mit einer anderen, verschlüsselten Frequenz diese Information ebenfalls an den Computer am Handgelenk, der die Daten verarbeitet und die Leistungsfähigkeit des Universal Soldiers zur späteren Lagebesprechung aufzeichnet. Um den Kopf trägt er eine Higtech-Beleuchtungsgerät (im Original trägt ers vorm Auge, aber der Style ist der gleiche :-) ...). Winkel einstellbar, das Kraftwerk mit drei Mini-Energiezellen vom Typ AAA. Die Lichtquelle hochtechnisiert. Hochintegriert. Und hoch Hunde-verärgernd. In den Ohren des Universal Soldier schallt antreibende Musik. Doping für die Ohren. Gerammte Steine und (ich geb's zu) Shania Twain .... jaaaa, ich weiß, aber Kaching ist einfach gaaiiieel.) Erzeugt von einem kaum Zündholzschachtel großen Computer, der lauter ganz viele 1en und 0en zu für den Universal Soldier hörbaren Frequenzen umwandelt. Das soll ihn betäuben, damit er seiner Mission ungestört und rücksichtslos nachgehen kann.
Dann - zurück vom Lauf - die Enttäuschung. Im Spiegel der Typ schaut ÜBERHAUPT nicht aus wie dieser Lundgren. Scheiße, aber auch.
Naturverbundenheit pur. Ein Läufer eben.
Täglich laufen! Es geht auch ohne Technik!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Dolph
Morgens 6:00 Uhr in einer Metropole der Zukunft. Universal Soldier befestigt den kleinen Sender am Laufschuh, der per Funk dem am Armband mitgeführten Minicomputer über die Laufgeschwindigkeit Auskunft gibt. Um seine Brust zeichnet ein weiterer Rechner jeden Herzschlag auf und sendet mit einer anderen, verschlüsselten Frequenz diese Information ebenfalls an den Computer am Handgelenk, der die Daten verarbeitet und die Leistungsfähigkeit des Universal Soldiers zur späteren Lagebesprechung aufzeichnet. Um den Kopf trägt er eine Higtech-Beleuchtungsgerät (im Original trägt ers vorm Auge, aber der Style ist der gleiche :-) ...). Winkel einstellbar, das Kraftwerk mit drei Mini-Energiezellen vom Typ AAA. Die Lichtquelle hochtechnisiert. Hochintegriert. Und hoch Hunde-verärgernd. In den Ohren des Universal Soldier schallt antreibende Musik. Doping für die Ohren. Gerammte Steine und (ich geb's zu) Shania Twain .... jaaaa, ich weiß, aber Kaching ist einfach gaaiiieel.) Erzeugt von einem kaum Zündholzschachtel großen Computer, der lauter ganz viele 1en und 0en zu für den Universal Soldier hörbaren Frequenzen umwandelt. Das soll ihn betäuben, damit er seiner Mission ungestört und rücksichtslos nachgehen kann.
Dann - zurück vom Lauf - die Enttäuschung. Im Spiegel der Typ schaut ÜBERHAUPT nicht aus wie dieser Lundgren. Scheiße, aber auch.
Naturverbundenheit pur. Ein Läufer eben.
Täglich laufen! Es geht auch ohne Technik!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Dolph
Samstag, 16. Dezember 2006
Politically incorrect Sun
Sonne Sonne Sonne. Am Himmel und in der Seele. Bin ich das oder ist es das Wetter? Ich bin hin und weg und völlig begeistert von diesem Jahr. Ständig schönes Wetter, ständig gute Stimmung. Es muss wohl an mir liegen. Und am Laufen. Natürlich. Er nun wieder. Alles schiebt er aufs Laufen ... ich werde wohl keinen überzeugen können mit trockenen Worten. Also dann! Täglich laufen! Dann merkst du es selbst.
Heute waren es 6,5 km regeneratives Tempo - vielleicht einen Tick schneller. Schön warm eingekuschelt mit zwei Lagen Merinowolle und Wollsocken und Walkhandschuhen. Und den Talking Heads auf dem Hinweg und den Beatles auf dem Rückweg im Ohr. Hach. Jetzt fühl ich die wohlige Müdigkleit in den Beinen, die bis mittags verschwunden sein wird. Die Müdigkeit, die dich anregt, die der Energie vorausgeht, die man leicht überwindet und die keine seelische, tiefe Müdigkeit ist, sondern einfach ein wenig Glykogenmangel (oder was auch immer da fehlt) im Muskel, der bald wieder regeneriert ist. Wunderbar.
Was gibts Neues? Hoyzer ab in den Knast. Ackermann ab nach Hause nachdem er ein paar Milliönchen abgeliefert hat. Das ist doch Grechtigkeit. WonderBra. Und Das Merkel schreibt in der Emma, dass es ärgerlich sei, dass es die Zeitschrift nach 30 Jahren noch geben muss. Dem stimme ich zu. Mit einiger winzigen Änderung. Es ist ärgerlich, dass es die Zeitschrift nach 30 Jahren noch gibt. Naja, das war jetzt sehr politically incorrect. Ist mir aber egal. Eigentlich ist mir die Emmma ja auch egal, aber der kleine Seitenhieb war zu verlockend. Ich gestehe, ich bin taz Abonnenent. Das ist ja auch schon fast ein Emanzenblätttchen. Ist aber okay. Zum Ausgleich habe ich aber auch die NZZ.
Es wird Zeit, dass wir Männer uns wieder mal emanzipieren. Ständig soll man Schuldgefühle haben, weil die Frauen unterdrückt werden. Ständig soll man Mann-Sein problematisch finden und sich anders verhalten. Alles Käse. Mann sein und stolz drauf. Ja, es stimmt, Frauen werden unterdrückt. Aber nicht von mir. Frauen müssen da selbst durch. Mehr Power, Ladies.
Zum Beispiel durch täglich laufen!
Einen schönen Tag und beste Grüße aus dem Land der political incorrectness von
Martin
Heute waren es 6,5 km regeneratives Tempo - vielleicht einen Tick schneller. Schön warm eingekuschelt mit zwei Lagen Merinowolle und Wollsocken und Walkhandschuhen. Und den Talking Heads auf dem Hinweg und den Beatles auf dem Rückweg im Ohr. Hach. Jetzt fühl ich die wohlige Müdigkleit in den Beinen, die bis mittags verschwunden sein wird. Die Müdigkeit, die dich anregt, die der Energie vorausgeht, die man leicht überwindet und die keine seelische, tiefe Müdigkeit ist, sondern einfach ein wenig Glykogenmangel (oder was auch immer da fehlt) im Muskel, der bald wieder regeneriert ist. Wunderbar.
Was gibts Neues? Hoyzer ab in den Knast. Ackermann ab nach Hause nachdem er ein paar Milliönchen abgeliefert hat. Das ist doch Grechtigkeit. WonderBra. Und Das Merkel schreibt in der Emma, dass es ärgerlich sei, dass es die Zeitschrift nach 30 Jahren noch geben muss. Dem stimme ich zu. Mit einiger winzigen Änderung. Es ist ärgerlich, dass es die Zeitschrift nach 30 Jahren noch gibt. Naja, das war jetzt sehr politically incorrect. Ist mir aber egal. Eigentlich ist mir die Emmma ja auch egal, aber der kleine Seitenhieb war zu verlockend. Ich gestehe, ich bin taz Abonnenent. Das ist ja auch schon fast ein Emanzenblätttchen. Ist aber okay. Zum Ausgleich habe ich aber auch die NZZ.
Es wird Zeit, dass wir Männer uns wieder mal emanzipieren. Ständig soll man Schuldgefühle haben, weil die Frauen unterdrückt werden. Ständig soll man Mann-Sein problematisch finden und sich anders verhalten. Alles Käse. Mann sein und stolz drauf. Ja, es stimmt, Frauen werden unterdrückt. Aber nicht von mir. Frauen müssen da selbst durch. Mehr Power, Ladies.
Zum Beispiel durch täglich laufen!
Einen schönen Tag und beste Grüße aus dem Land der political incorrectness von
Martin
Freitag, 15. Dezember 2006
Das arme Schaf ...
... musste seine Wolle hergeben, damit ich mit Merinounterwaesche laufen kann. Wahnsinn. Die Werbung hat doch Recht. -2 Grad und ich hatte meinen Schluessel vergessen. 6,7km gelaufen in regenerativem Tempo. Ich kam total verschwitzt an und kam nicht rein. Hundertfaches Klingeln weckte meinen Sohn nicht auf. Also rueber zur Nachbarapotheke und ihn angerufen. Das ganze hat 20 Minuten gedauert. -2 Grad in nasser Merinounterwaesche. Nicht gerfroren! Unglaublich. Un glaub ich.
Unglaublich auch der Graureiher, der mit beiden Fuessen im Bach stand, als ich ueber eine Bruecke gelaufen bin. Er stand da und schien nicht zu frieren. Vielleicht lag das daran, dass er gerade unterhalb des Auslasses der Klaeranlage im Wasser stand. Da war es wahrscheinlich schoen pisswarm. Dann schien die aufgehende Sonne den Vogel genau von hinten an und ich dachte mir: "Wahnsinn. Dass ich das erleben darf". Der Vogel dachte wahrscheinlich: "Hm, schoen warm das Menschenduschwasser." Nach ueberstandenem Schichtmarathon und einigen Wehwechen war das endlich wieder ein regulaerer Lauf mit wunderbarem Gefuehl, ganz ohne Aergerniss. Diese Woche ist Ruhewoche. D.h. nicht mehr als 6km am Tag und nicht schneller als 60-70% der HFmax. Habe mich auch dran gehalten. Fast. Meistens. Naja, okay, ich gebs zu. Aber ich habe kein LSD und kein Tempotraining gemacht. Ehrenwort.
Komme gerade aus der Stadt zurueck vom Geschenke einkaufen fuer die Eltern. Was kauft man Eltern? Kommentare erbeten. Auch anonyme von Eltern erwuenscht ...
Und nicht vergessen: taeglich laufen!
Beste Gruesse und schoene Vorweihnachts-Konsumwahnsinn-Tage wuenscht
Martin
Unglaublich auch der Graureiher, der mit beiden Fuessen im Bach stand, als ich ueber eine Bruecke gelaufen bin. Er stand da und schien nicht zu frieren. Vielleicht lag das daran, dass er gerade unterhalb des Auslasses der Klaeranlage im Wasser stand. Da war es wahrscheinlich schoen pisswarm. Dann schien die aufgehende Sonne den Vogel genau von hinten an und ich dachte mir: "Wahnsinn. Dass ich das erleben darf". Der Vogel dachte wahrscheinlich: "Hm, schoen warm das Menschenduschwasser." Nach ueberstandenem Schichtmarathon und einigen Wehwechen war das endlich wieder ein regulaerer Lauf mit wunderbarem Gefuehl, ganz ohne Aergerniss. Diese Woche ist Ruhewoche. D.h. nicht mehr als 6km am Tag und nicht schneller als 60-70% der HFmax. Habe mich auch dran gehalten. Fast. Meistens. Naja, okay, ich gebs zu. Aber ich habe kein LSD und kein Tempotraining gemacht. Ehrenwort.
Komme gerade aus der Stadt zurueck vom Geschenke einkaufen fuer die Eltern. Was kauft man Eltern? Kommentare erbeten. Auch anonyme von Eltern erwuenscht ...
Und nicht vergessen: taeglich laufen!
Beste Gruesse und schoene Vorweihnachts-Konsumwahnsinn-Tage wuenscht
Martin
Donnerstag, 14. Dezember 2006
Lange Zeit ...
... ist es her... einen Tag Pause vom Blogggen, weil so viel gearbeitet. Dafür habe ich heute Nacht 12 Stunden gschlafen, mich ausgeruht und bin in wunderschönem Sonnen schein 6km gelaufen. Eigenartiges Wetter. 2 Grad im Schatten, in der Sonne dann sicher 10 Grad oder mehr und immer wieder ein regelrecht sommerlicher Wind. 6km in bester Stimmung und mit drei freien Tagen in Aussicht.
Gestern nach 30 Stunden Arbeit (mit der Möglichkeit, etwas zu schlafen) noch schnell 2,6km gelaufen, um den Streak täglichen Laufens nicht zu brechen. Der Schlafentzug macht euphorisch, läppisch und unaufmerksam. Gar kein so schlechtes Gefühl. Nach dem Lauf wäre ich gerne noch einen Trinken gegangen, aber G sei gestern auf dem Sofa eingeschlafen, berichtet er. Tsetsetse.
Heut kam mein Merinowolle-Laufunterhemd. Ich bin ja so gespannt, ob die Werbung wenigstens zu einem fünftel Recht hat. Wenn ja, dann wird es ganz wunderbar, morgens in der Kälte zu laufen. Bin ja gespannt. Bericht morgen an dieser Stelle.
Schwesterlein hat vor 4 oder 5 Tagen Termin gehabt. Ob Fienchen schon da ist???? Bericht an dieser Stelle.
Mit diesem Tag steht fest: man kann jeden Tag laufen. Egal mit welchem Job, egal wie müde. Lediglich eine Verletzung kann mich noch abhalten...
Täglich Laufen!
Grüße aus dem Land des Wahnsinns! Von Martin
Gestern nach 30 Stunden Arbeit (mit der Möglichkeit, etwas zu schlafen) noch schnell 2,6km gelaufen, um den Streak täglichen Laufens nicht zu brechen. Der Schlafentzug macht euphorisch, läppisch und unaufmerksam. Gar kein so schlechtes Gefühl. Nach dem Lauf wäre ich gerne noch einen Trinken gegangen, aber G sei gestern auf dem Sofa eingeschlafen, berichtet er. Tsetsetse.
Heut kam mein Merinowolle-Laufunterhemd. Ich bin ja so gespannt, ob die Werbung wenigstens zu einem fünftel Recht hat. Wenn ja, dann wird es ganz wunderbar, morgens in der Kälte zu laufen. Bin ja gespannt. Bericht morgen an dieser Stelle.
Schwesterlein hat vor 4 oder 5 Tagen Termin gehabt. Ob Fienchen schon da ist???? Bericht an dieser Stelle.
Mit diesem Tag steht fest: man kann jeden Tag laufen. Egal mit welchem Job, egal wie müde. Lediglich eine Verletzung kann mich noch abhalten...
Täglich Laufen!
Grüße aus dem Land des Wahnsinns! Von Martin
Dienstag, 12. Dezember 2006
Hoooray!
Naja, der Lauf war es nicht, der mich zu Jubelschreien hinreißt. 5,5 km bei Nacht und Kälte, eher regenerativ und ich habe es nicht besonders genossen. Die Schichten haben mich ziemlich mitgenommen und ich habe mich vom Schlafdefizit in der Nacht zum Samstag mangels Gelegenheit noch nicht erholen können. Es ist ja cuh Erholungswoche angesagt, habe ich gerade im Trainingsplan entdeckt. Seltsam, seltsam, die kommt genau richtig. Der Plan verwundert mich immer wieder aufs Neue. Dabei habe ich ihn ja selbst geschrieben. Heute Nacht durcharbeiten, morgen gleich drauf weiterarbeiten, da wird auch nicht viel Schlaf zusammenkommen. In 26 Stunden ab jetzt muss ich schnell noch mindestens eine Meile laufen, um meinen Streak nicht zu brechen (www.streakrunning.de --- dort gibts mehr Verrückte, die sich an solche Regeln halten ((wollen)) ). Okay, ich wollte es ja nicht anders. Und leise winkt der Wahnsinn.
Und als Treibstoff habe ich mir noch drei Rammsteine bestellt. Das bringt mich zum eingangs erwähnten Jubelruf. Bestandene Prüfung! HuRRRaaa! Als konsumsozialisierter Mensch muss ich mich natürlich gleich belohnen und online einkaufen. Das sind Zeiten. Sogar auf Arbeit winkt der Online-Shop. 3 Minuten ins Internet und schon sind 35 Euronen weniger auf dem Konto. Das macht in 10 Minuten Pi mal Daumen 117 Euro, in 24h ... ähh.. und so weiter ... bzw. mehr auf dem Konto --- des Online-Händlers.
Womöglich wäre die Weihnachtszeit (hach, jetzt fängt er daaamit an!!) ja mal eine Gelegenheit, über unsere Konsumgewohnheiten ... was? Können Sie nicht mehr hören, das Gestammel? Ja, okay. Geb´ich zu. Wir einigen uns, dass wir alle gern mal nachdenken über uns aber dann nichts ändern. So ist's einfach und schön. Natürlich. Und die Geschenke birngt der Nikolaus. Und die Politiker sagen die Wahrheit. Und in der Werbung auch, ist ja schließlich so ... öffentlich. Ja nee, is klaaa. Hat ja eh keinen Sinn.
Und jetzt Schluss mit den resignierten Tönen und nichts wie raus hier! Ab auf die Piste (Sie. Ich muss noch arbeiten. War heute schon laufen. Bätsch.)
Täglich Laufen!
Beste Weihnachtsgrüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Und als Treibstoff habe ich mir noch drei Rammsteine bestellt. Das bringt mich zum eingangs erwähnten Jubelruf. Bestandene Prüfung! HuRRRaaa! Als konsumsozialisierter Mensch muss ich mich natürlich gleich belohnen und online einkaufen. Das sind Zeiten. Sogar auf Arbeit winkt der Online-Shop. 3 Minuten ins Internet und schon sind 35 Euronen weniger auf dem Konto. Das macht in 10 Minuten Pi mal Daumen 117 Euro, in 24h ... ähh.. und so weiter ... bzw. mehr auf dem Konto --- des Online-Händlers.
Womöglich wäre die Weihnachtszeit (hach, jetzt fängt er daaamit an!!) ja mal eine Gelegenheit, über unsere Konsumgewohnheiten ... was? Können Sie nicht mehr hören, das Gestammel? Ja, okay. Geb´ich zu. Wir einigen uns, dass wir alle gern mal nachdenken über uns aber dann nichts ändern. So ist's einfach und schön. Natürlich. Und die Geschenke birngt der Nikolaus. Und die Politiker sagen die Wahrheit. Und in der Werbung auch, ist ja schließlich so ... öffentlich. Ja nee, is klaaa. Hat ja eh keinen Sinn.
Und jetzt Schluss mit den resignierten Tönen und nichts wie raus hier! Ab auf die Piste (Sie. Ich muss noch arbeiten. War heute schon laufen. Bätsch.)
Täglich Laufen!
Beste Weihnachtsgrüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Montag, 11. Dezember 2006
Kalt und schwer ...
... war's heute früh. Alles gefroren. Montag Morgen Betrieb und Hunde unterwegs. Die leichte Müdigkeit vom Samstagslauf steckte wieder ein wenig in den Knochen. Die Müdigkeit, die schweren Beine kommen gerne mal erst zwei Tage nach dem eigentlichen Lauf. Morgen - ich wette - wird's leicht und federnd und enthusiastisch. Anschließend erst mittags in die Frühschicht, die Nacht gleich weiter machen und den nächsten Tag bis abends durch. Puh ... Außer der Reihe ein kleiner Marathon - Arbeitsmarathon. Und dann am Abend den täglichen Lauf. Der wird sicher etwas kürzer als gewöhnlich -- wahrscheinlich :-)
Der Raureif auf Büschen und Bäumen und Wiesen war herrlich und beim Vorbeilaufen habe ich die Autofahrer bemitleidet, die ihre Scheiben mühsam frei kratzten. Tja, mit den Öffentlichen wäre das nicht passiert. Oder aber man läuft in die Arbeit. Nur scheinbar ein abstruser Vorschlag. Warum nicht morgen einmal in die Arbeit rennen. Meist gibt es eine Dusche, die zugänglich und nur wenig gesundheitsbedenklich ist.
Wie wäre es mit dieser These: "Es gäbe weniger Kriege, wenn die Politiker täglich liefen" ? Klingt für meine Ohren recht vernünftig.
Daher: Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Abend wünscht
Martin
P.S. da war doch noch was ... ach ja: 6km im Regenerationstempo ...
Der Raureif auf Büschen und Bäumen und Wiesen war herrlich und beim Vorbeilaufen habe ich die Autofahrer bemitleidet, die ihre Scheiben mühsam frei kratzten. Tja, mit den Öffentlichen wäre das nicht passiert. Oder aber man läuft in die Arbeit. Nur scheinbar ein abstruser Vorschlag. Warum nicht morgen einmal in die Arbeit rennen. Meist gibt es eine Dusche, die zugänglich und nur wenig gesundheitsbedenklich ist.
Wie wäre es mit dieser These: "Es gäbe weniger Kriege, wenn die Politiker täglich liefen" ? Klingt für meine Ohren recht vernünftig.
Daher: Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Abend wünscht
Martin
P.S. da war doch noch was ... ach ja: 6km im Regenerationstempo ...
Sonntag, 10. Dezember 2006
Sonntagsruhe
Heute 8 Stunden geschlafen, nachdem es gestern nur vier waren. Immerhin. Der Ruhepuls ist im Status der Bewusstlosigkeit erhoben und damit unzuverlässig (48?). Okay, die Macht der Gewohnheit. (Oder wars die Nacht der Gewohnheit?) Wäre diese Regel "täglich laufen" nicht, so wäre ich heute morgen garantiert noch liegen geblieben. Aber es gibt kein Erbarmen. Und es hat sich bisher noch jedesmal gelohnt. Yessir! Auch heute. Stille. Nur ein paar Vögel brüllen unverdrossen. 2°C, kein Regen. Über die Frisur bewahre ich stillschweigen (siehe gestern). Na dann, immer weiter. Jeder Meter tut gut (und eben nicht weh! Wie manche gerne vermuten. NeinNeinNeinNein), vertreibt den Schlaf, vertreibt die Trägheit, befördert mich vom Opfer des Morgens zum Meister des Tages. "Greif zu!", schreit der Tag mich an und ich packe zu und rüttle und schüttle ihn und verleibe ihn mir ein. Mein Tag. Ich bin der Erste, der Schnellste, der tägliche Läufer. Alles Käse. Objektiv. Aber darauf kommt es ja nicht an. Als Subjekt nehme ich mir mein Recht, die Welt subjektiv zu betrachten. Subjektiv habe ich auch die Musikauswahl dieses Morgens getroffen. Rammstein Rosenrot zum Aufwachen und Jack Johnson zum Ausklang. Nun denn, 5.9km im regenerativen Tempo. Und ich beginne, mich auf das Tempotraining am Mittwoch zu freuen. Ein gutes Zeichen.
Zu Schichtbeginn dann eine kurze Diskussion mit dem Kollegen vom Nachtdienst um die bewegende Frage: "Sind die Männer von Rammstein schwul?" Er sagte: "Nöööö ..." Ich denke schon. Nicht, dass das irgendwie wichtig wäre. Es ist nur spannend, weil das so eine Spannung aufbauen würde zu ihrem Gehabe. Oder vielleicht eben gerade nicht? Man lese die Texte von einigen Liedern, z.B. "Mann gegen Mann" und entscheide selbst. Ein TED meiner zahlreichen Leser??
Es bleibt nicht viel zu sagen als zu schreien: "Täglich laufen!!" (man denke sich den typisch Rammstein'schen, rauen, gebrüllten, kategorischen Imperativ ... ob die Rammsteine Kant gelesen haben?)
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Zu Schichtbeginn dann eine kurze Diskussion mit dem Kollegen vom Nachtdienst um die bewegende Frage: "Sind die Männer von Rammstein schwul?" Er sagte: "Nöööö ..." Ich denke schon. Nicht, dass das irgendwie wichtig wäre. Es ist nur spannend, weil das so eine Spannung aufbauen würde zu ihrem Gehabe. Oder vielleicht eben gerade nicht? Man lese die Texte von einigen Liedern, z.B. "Mann gegen Mann" und entscheide selbst. Ein TED meiner zahlreichen Leser??
Es bleibt nicht viel zu sagen als zu schreien: "Täglich laufen!!" (man denke sich den typisch Rammstein'schen, rauen, gebrüllten, kategorischen Imperativ ... ob die Rammsteine Kant gelesen haben?)
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Samstag, 9. Dezember 2006
Winternachtstraum
Aufstehen um viertel nach fünf, um den 12km Lauf vor dem Tagdienst noch zu schaffen. Laaaangsam losgelaufen bei trockener DUnkelheit, 5°C. ALles wunderbar. Rammstein hämmert mir ins Ohr und ich muss mich beherrschen, langsam zu bleiben. G um 6:00 zu Hause abgeholt und weitergelaufen.
München 6:00 Uhr. Es regnet. Die Frisur sitzt. Allwetterläufer.
Mit G. einmal um den Westpark. Drei anderen Verrückten begegnet. Es tut gut, sich nicht allein im Wahnsinn verfangen zu wissen.
Westpark 7:00 Uhr. Es schüttet. Die Frisur sitzt. Allwetterläufer.
Zurück zu Hause. 7:13. Es pisst. Die Frisur ist versaut. Allwetterläufer.
Noch eine Virtelstunde, dann muss ich geduscht und angezogen und gefrühstückt auf dem Rad sitzen, um rechtzeitig in die Arbeit zu kommen. Ich verzichte aufs Zähneputzen. Kann ich in der Arbeit erledigen. Zahnbürste rein in die Tasche, rauf aufs Rad. Gleich wieder genau so nass, wie zuvor. Von innen und von außen. Allwetterläufer.
Kaufen auch Sie "Allwetterläufer"! Jetzt in der günstigen Vorratspackkung. 365 Tage im Jahr.
In Summa wurden es 13km. Die letzten drei bin ich wegen Zeitnot im 5:00 bis 6:00 min Schnitt gehetzt. Boah ey, geil ey!
Täglich laufen! Yessir!
Beste Grüße und einen schönen Tag aus dem Land des Irrsinns!
Martin
P.S. Yessir ist nicht der kleine Bruder Arafats, sondern "Yes Sir!"
München 6:00 Uhr. Es regnet. Die Frisur sitzt. Allwetterläufer.
Mit G. einmal um den Westpark. Drei anderen Verrückten begegnet. Es tut gut, sich nicht allein im Wahnsinn verfangen zu wissen.
Westpark 7:00 Uhr. Es schüttet. Die Frisur sitzt. Allwetterläufer.
Zurück zu Hause. 7:13. Es pisst. Die Frisur ist versaut. Allwetterläufer.
Noch eine Virtelstunde, dann muss ich geduscht und angezogen und gefrühstückt auf dem Rad sitzen, um rechtzeitig in die Arbeit zu kommen. Ich verzichte aufs Zähneputzen. Kann ich in der Arbeit erledigen. Zahnbürste rein in die Tasche, rauf aufs Rad. Gleich wieder genau so nass, wie zuvor. Von innen und von außen. Allwetterläufer.
Kaufen auch Sie "Allwetterläufer"! Jetzt in der günstigen Vorratspackkung. 365 Tage im Jahr.
In Summa wurden es 13km. Die letzten drei bin ich wegen Zeitnot im 5:00 bis 6:00 min Schnitt gehetzt. Boah ey, geil ey!
Täglich laufen! Yessir!
Beste Grüße und einen schönen Tag aus dem Land des Irrsinns!
Martin
P.S. Yessir ist nicht der kleine Bruder Arafats, sondern "Yes Sir!"
Freitag, 8. Dezember 2006
Wahnsinn^3
Na, da gibt es Leute, die sind deutlich wanhsinniger als ich. Das beruhigt mich aber doch sehr.
Willst du mal einen Blick riskieren?
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Raven_Kraft
http://www.miamiravenrun.com/
Allerdings hat der mit eine deutlich gnädigeren Umwelt zu tun ... meine ich ... Gibt es dort nicht auch Hurricanes?
Tägl... na, du weißt schon
Willst du mal einen Blick riskieren?
http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Raven_Kraft
http://www.miamiravenrun.com/
Allerdings hat der mit eine deutlich gnädigeren Umwelt zu tun ... meine ich ... Gibt es dort nicht auch Hurricanes?
Tägl... na, du weißt schon
Wetterwahnsinn
Kangsam wird es ... gähn ... schon langweilig mit diesem Wetter dieses ... gähn ... Jahr. 8. Dezember und 15° sowie Sonnenschein ... seufz ... gähn ...
Aber hey! LAufen! Kann! Man! Prima! Bei! Diesem! Wetter! Eine wunderbare Runde a 5km rund um den Westpark. Hervorragende Aussichten auf laufende Mädels und kede Menge gute Laune, weil mit G. gelaufen. Gestern war es etwas länger geworden; die Weihnachtsfeier war auch nicht schlecht. Mal sehen, was die Politik mir heute zu motzen aufgibt ... Huch, da fällt mir auf Anhieb ne Menge ein. Zu viel, um gelassen zu bleiben. Okay, dann lass ich es mal und rege mich darüber auf, dass auf meinem iBook die scroll-Tasten nicht gehen. Mist! Hey Steve (Jobs), tu was! Frechheit, der reagiert gar nicht. Obwohl dieser Aufschrei eines gequälten doch einer riesigen Öffentlichkeit in der gesamten Welt zugänglich ist ... naja. 118 Klicks waren eben. Nicht gerade eine riesige Weltöffentlichkeit, aber immerhin! Nur nicht größenwahnsinnig werden.
Morgen sollen es 12km LSD werden. Das heißt, um 5Uhr aufstehen, um es noch vor dem Tagdienst zu schaffen. Und dann wahrscheinlich erstmal ziemlich erschöpft das Tagwerk beginnen. Wenn das kein Wahnsinn ist! Wetterwahnsinn! Läuferwahnsinn! Politikwahnsinn! Ich erkäre hiermit den 8. Dezember zum internationalen Tag des Wahnsinns! Spinner aller Länder vereinigt euch!
Täglich spinnen ... äh ... täglich laufen!
Beste Grüße und einen spinnerten Tag wünscht
Martin
Aber hey! LAufen! Kann! Man! Prima! Bei! Diesem! Wetter! Eine wunderbare Runde a 5km rund um den Westpark. Hervorragende Aussichten auf laufende Mädels und kede Menge gute Laune, weil mit G. gelaufen. Gestern war es etwas länger geworden; die Weihnachtsfeier war auch nicht schlecht. Mal sehen, was die Politik mir heute zu motzen aufgibt ... Huch, da fällt mir auf Anhieb ne Menge ein. Zu viel, um gelassen zu bleiben. Okay, dann lass ich es mal und rege mich darüber auf, dass auf meinem iBook die scroll-Tasten nicht gehen. Mist! Hey Steve (Jobs), tu was! Frechheit, der reagiert gar nicht. Obwohl dieser Aufschrei eines gequälten doch einer riesigen Öffentlichkeit in der gesamten Welt zugänglich ist ... naja. 118 Klicks waren eben. Nicht gerade eine riesige Weltöffentlichkeit, aber immerhin! Nur nicht größenwahnsinnig werden.
Morgen sollen es 12km LSD werden. Das heißt, um 5Uhr aufstehen, um es noch vor dem Tagdienst zu schaffen. Und dann wahrscheinlich erstmal ziemlich erschöpft das Tagwerk beginnen. Wenn das kein Wahnsinn ist! Wetterwahnsinn! Läuferwahnsinn! Politikwahnsinn! Ich erkäre hiermit den 8. Dezember zum internationalen Tag des Wahnsinns! Spinner aller Länder vereinigt euch!
Täglich spinnen ... äh ... täglich laufen!
Beste Grüße und einen spinnerten Tag wünscht
Martin
Donnerstag, 7. Dezember 2006
Die wunderebare Leichtigkeit des ...
... Laufens. Die wunderbare Leichtigkeit des Seins. Wie herrlich, an einem wunderbaren Herbstmorgen dem aufsteigenden Nebel und der Sonne beim Aufgehen zuzusehen, leicht, regenerierend zu laufen! Ständig begleitet von dem Gefühl, diese Geschwindigkeit beinahe ewig durchhalten zu können. Ein kleiner Berg, das steilste Stück gegangen, gut gefühlt und der Natur zugesehen. Dazu - wie unpassend - mit der Mischfunktion des MP3 Players Metal Sound im Kopfhörer. Riffs passend zum Herbstlaub. Schlagzeugsalven in Harmonie mit den Schritten. Heiseres Gebrüll im Duett mit den Vögelein. Höhö. 5,5 km mit 60 bis 70% der HFmax. Beim Aufstehen 45/min. Es könnte besser nicht sein. Die Idylle stört lediglich ein kleines, handgefertigtes Schild am Feldwegrand. Montiert auf einer Dachlatte und in den Boden gerammt. "Hier wird demnächst die Ortsumgehung trassiert". Eine neue Bundesstraße quer durch mein Laufrevier! Ja haben die ein Rad ab? Aber die Leute, durch deren ansonsten ruhiges Dorf die Laster Tag und Nacht brettern? Was denken die dazu? Und die Bauern, deren Felder verwendet werden? Freuen die sich über den Verkauf? Oder werden die vom Staat mit windigen Preisen betrogen? Es liegt in der Logik der herrschenden Wirtschaftsphilosophie, dass immer mehr und mehr Straßen gebaut werden müssen. Ist das logisch? Wächst die verbaute Landschaftsfläche im Takt mit der Wirtschaft, was dann? 2003 waren in D etwa 5% der Fläche von Verkehrsflächen belegt (www.auto-umwelt.at/print/4%20%20Flaechenverbrauch.pdf). Jedes Jahr 2% Wirtschaftswachstum und Straßenflächenwachstum macht in zwanzig Jahren 7,4% der Fläche verbaut. In weiteren zwanzig Jahren 11% der Fläche verbaut etc. Ob man das so haben will? Eher nicht. Irgendwann sind es dann für unser Ur-Ur-Enkel vielleicht 100% der Fläche. Die Wirtschaftslogik führt sich also selbst ad absurdum --- oder aber beinhaltet eine große Zerstörung, einen Krieg. Dann könnte man von neuem anfangen. Das macht mir Ansgt. Neulich sprach Biedenkopf im Radio (Bayern2 "RadioDuo" - gibts als podCast) über das Thema. Ein nettes Beispiel - er sagte in etwa: "Wenn täglich Hundertausende im Stau stehen, so wird deren verbranntes Benzin auch zum Wachstum gerechnet." Das hat die Logik ein Loch. Biedenkopf ist gänzlich unverdächtig, ein Linker oder Attaq-er zu sein. Er sprach sehr kritisch über die heute übliche Philosophie des Wirtschaftswachstums. Warum sagt er das erst jetzt? Weil er früher in der Parteidisziplin stand und nach Machterhalt strebte. Auch die machthabenden un die nach Macht strebenden Politiker heute sind klug genug, den Irrsinn zu erkennen. Sie denken das jedoch nicht laut und nicht zu Ende, denn sie sind genötigt, bis maximal 4 oder 8 Jahre im voraus zu denken. Sie belegen das ständig mit völlig wider-logischen Reförmchen, die allsamt nur das Zweck verfolgen, die Leute zu beruhigen, damit sie in 4 Jahren das Kreuz an der richtigen Stelle machen. Selbst die Grünen sind da keine Ausnahme mehr, seitdem sie die Macht geschmeckt haben.
Doch, das hat alles was mit täglichem laufen zu tun ... :-)
Täglich laufen! (Gegen den Wahnsinn!)
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Doch, das hat alles was mit täglichem laufen zu tun ... :-)
Täglich laufen! (Gegen den Wahnsinn!)
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Mittwoch, 6. Dezember 2006
Tempo!
Nicht das Taschentuch - Speed! Running at its best! Womit machst du Tempoläufe? Mit Rammstein auf dem iPod :-)
Mit Ruhepuls von 45 am Morgen gleich ein gutes Gefühl bekommen und am Vormittag rauf auf die Flurbereinigungsautobahn, einlaufen bis zu großen, einsamen Baum, der 1,5 km markiert und dann los. Heute waren es 3 mal 450m @ 5min/km oder etwas schneller. In summa 6,5 klicks. Was wunderbar!
Als ich losgespurtet bin, kamen zwei Nordic Walker um die Kurve und - so bilde ich mir in meiner Endorphin-umnebelten Eitelkeit ein - himmelten mich ob der sagenhaften Geschwindigkeit an. Höhö. Wahrscheinlich dachten sie nur "der spinnt". Okay. Auch recht. Ich hab mich grandios gefühlt. Ob die beiden Damen das auch taten, während sie mit Aluminium-Schaschlikstäbchen den Asphalt traktierten? Es sah jedenfalls nicht so aus. Mir bleibt der Sinn des Nordic Walking verborgen. Okay, wenn jemand (noch) nicht mit 5 oder 6 oder 7 km/h traben kann, so soll er/sie zügig gehen, um zwischendrin mal ein paar Minuten zu laufen. Dann wieder gehen etc. Nach spätestens ein paar Wochen kann jeder! schonend langsam bis zu einer halben Stunde laufen. Leute über 70 oder 80 oder 90 können evtl. beim Gehen bleiben, aber junge gesunde Frauen und Männer ... ? Das versteh ich nicht. Mein Verdacht: die wollen sich nicht anstrengen und die Sportindustrie gaukelt ihnen vor, sie würden mit Pulsfrequenz 80/min fitter. Nix da. Wird man nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass es Untersuchungen gibt, die einen Vorteil schon bei geringer Belastungsintensität feststellen konnten. Sogar bzgl (Brust)krebsinizidenz. Dann müssen es aber wenigstens 1,5 Std die Woche sein. Ob die Stöckll-Lieschen das erreichen?
Genug der Polemik! Es ist doch schön, dass sie überhaupt ihren Hintern von der Couch hochkriegen, die Mädels und Jungs der Diabetes und Bluthochdruck geplagten Middleager. Hoppla! Zu der Generation gehör' ich ja auch. Auch wenn ich das qua iPod, Running, Blog und kindischem Verhalten leugne.
Dennoch: täglich laufen!
Besten Gruß und einen schönen Tag wünscht
Martin
Mit Ruhepuls von 45 am Morgen gleich ein gutes Gefühl bekommen und am Vormittag rauf auf die Flurbereinigungsautobahn, einlaufen bis zu großen, einsamen Baum, der 1,5 km markiert und dann los. Heute waren es 3 mal 450m @ 5min/km oder etwas schneller. In summa 6,5 klicks. Was wunderbar!
Als ich losgespurtet bin, kamen zwei Nordic Walker um die Kurve und - so bilde ich mir in meiner Endorphin-umnebelten Eitelkeit ein - himmelten mich ob der sagenhaften Geschwindigkeit an. Höhö. Wahrscheinlich dachten sie nur "der spinnt". Okay. Auch recht. Ich hab mich grandios gefühlt. Ob die beiden Damen das auch taten, während sie mit Aluminium-Schaschlikstäbchen den Asphalt traktierten? Es sah jedenfalls nicht so aus. Mir bleibt der Sinn des Nordic Walking verborgen. Okay, wenn jemand (noch) nicht mit 5 oder 6 oder 7 km/h traben kann, so soll er/sie zügig gehen, um zwischendrin mal ein paar Minuten zu laufen. Dann wieder gehen etc. Nach spätestens ein paar Wochen kann jeder! schonend langsam bis zu einer halben Stunde laufen. Leute über 70 oder 80 oder 90 können evtl. beim Gehen bleiben, aber junge gesunde Frauen und Männer ... ? Das versteh ich nicht. Mein Verdacht: die wollen sich nicht anstrengen und die Sportindustrie gaukelt ihnen vor, sie würden mit Pulsfrequenz 80/min fitter. Nix da. Wird man nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass es Untersuchungen gibt, die einen Vorteil schon bei geringer Belastungsintensität feststellen konnten. Sogar bzgl (Brust)krebsinizidenz. Dann müssen es aber wenigstens 1,5 Std die Woche sein. Ob die Stöckll-Lieschen das erreichen?
Genug der Polemik! Es ist doch schön, dass sie überhaupt ihren Hintern von der Couch hochkriegen, die Mädels und Jungs der Diabetes und Bluthochdruck geplagten Middleager. Hoppla! Zu der Generation gehör' ich ja auch. Auch wenn ich das qua iPod, Running, Blog und kindischem Verhalten leugne.
Dennoch: täglich laufen!
Besten Gruß und einen schönen Tag wünscht
Martin
Dienstag, 5. Dezember 2006
www.marathon365.org
Da laeuft einer zum fundraising gegen Krebst ein Jahr lang taeglich einen Marathon! Support it!!!!!
http://www.marathon365.org/
Fuer Elise!
Taeglich laufen!
Beste Gruesse und einen schoenen Tag wuenscht
Martin
http://www.marathon365.org/
Fuer Elise!
Taeglich laufen!
Beste Gruesse und einen schoenen Tag wuenscht
Martin
Westpark
Nach dem Nachtdienst lieber laufen gegangen anstatt zu schlafen ... now that's crazy! Es war nicht die haerteste aller Naechte, daher ging das schon. (Schreibe uebrigens heute an einem Mac mit US Tastatur-Layout, daher gibt es keine Umlaute.) Schoen gemuetliche 5km einmal rund um den Westpark. Mein guter Freund G. lief mit. Ich kuerze seinen Namen ab - vielleicht will er ja im Gegensatz zu mir seine Laufsucht nicht oeffentlich machen. Anonymer Laeufer, sozusagen. Waehrend ich ein oeffentlicher bin. Einer der sich zwar nicht auf Parkbaenken saufend finden laesst, aber durchaus im Park anzutreffen ist, waehrend er seiner Sucht nachgeht. Die erste Haelfet der Nachtschicht habe ich jede moegliche Arbeitspause auf dem Klo zugebracht ... aehem, unschoenes Thema, aber ich warne hiermit die Welt vor dem Genuss von Paranuessen!!! Auch die in Schoko gehuellte Variante eines bekannten deutschen Discounters. Ja, der mit dem A am Anfang im Namen und dem ldi am Ende des Namens. Paranuesse sind gefaehrlich, Welt! Hoerst du zu, Welt? Noe? War ja klar. Okay.
So, die aufklaererische Ader in mir (oder vielleicht doch die verschwoerungstheoretische) ist befriedigt, zurueck zum Laufen. Tja, da war nicht mehr soviel. Fuer die einsamen Laeufe habe ich mir heute einen iPod zugelegt samt einer Auswahl der Creme de la Creme der Metal-Musik-Produktion der letzten Jahre. So laeuft es sich deutlich aggressiver. Pudel und Spitz Besitzer aufgepasst! Da kommt ein aggressiv-gehoerter Laeufer. Er koennte euren Koetern gefaehrlich werden. Jogger strikes back!
So bleibt mir nur die ungewoehnliche Botschaft fuer heute:
Taeglich laufen! (ungewoehnlich, weil taeglich mit "ae'. Ha! Nicht gemerkt, oder?)
Beste Gruesse (boah ey!) und einen schoenen Tag wuenscht
Martin
So, die aufklaererische Ader in mir (oder vielleicht doch die verschwoerungstheoretische) ist befriedigt, zurueck zum Laufen. Tja, da war nicht mehr soviel. Fuer die einsamen Laeufe habe ich mir heute einen iPod zugelegt samt einer Auswahl der Creme de la Creme der Metal-Musik-Produktion der letzten Jahre. So laeuft es sich deutlich aggressiver. Pudel und Spitz Besitzer aufgepasst! Da kommt ein aggressiv-gehoerter Laeufer. Er koennte euren Koetern gefaehrlich werden. Jogger strikes back!
So bleibt mir nur die ungewoehnliche Botschaft fuer heute:
Taeglich laufen! (ungewoehnlich, weil taeglich mit "ae'. Ha! Nicht gemerkt, oder?)
Beste Gruesse (boah ey!) und einen schoenen Tag wuenscht
Martin
Montag, 4. Dezember 2006
... war ja klar ...
Natürlich leicht erhöhter Ruhepuls heute Morgen. 50/min. Nicht schlimm, aber Anlass, es heute sehr ruhig angehen zu lassen. 6km mit zwei 2min Gehpausen im Trabtempo (60-70% von HF max). Dennoch war es der Lauf gestern wert. Herrlich. Für Meinen Mitläufer ging es nicht so gut aus. Beim Nachhauseweg stolperte er über eine Wurzel (trotz taghellem LED Kopflicht) und stürzte und hat sich schmerzhafte Blessuren der Haut und des Ellenbogens zugezogen. Ich lief diese letzten Meter so langsam, dass Stolpern zu einer physikalischen Unmöglichkeit geworden war. Glück gehabt.
Heute letzter Nchtdienst vor einer Tagschichtserie. Da wird das Laufen etwas ungemütlicher. Stets morgens früh um sechs raus auf die Straße und die Runde gelaufen. Die Sehnen- und Knochenbeschwerden sind wie durch ein Mirakel nach wie vor verschwunden! Etwas, was ich nicht mehr für möglich gehalten hätte. Trotz täglichem Laufen. Oder gerade deswegen? Aber eben erst, nachdem ich konsequent die Intensität heruntergenommen habe. Gleichzeitg wurde der Umfang (eher ein Unfall) deutlich mehr. Letzte Woche waren es fast sieben Stunden und 56km. Ich gelobe Besserung und treuere Planerfüllung für nächste Woche ... naja ... das ist so, als ob ein Säufer sagt, er trinkt nächste Woche nur eine Flasche Schnaps. Eigentlich fühle ich mich gar nicht süchtig und der Kontrollverlust ist auch noch nicht eingetreten. Letzteres wohl konstituierendens Merkmal für Sucht, nicht?
Egal, Hautpsache
täglich laufen!
Beste GRüße und einen schönen Tag wünscht,
Martin
Heute letzter Nchtdienst vor einer Tagschichtserie. Da wird das Laufen etwas ungemütlicher. Stets morgens früh um sechs raus auf die Straße und die Runde gelaufen. Die Sehnen- und Knochenbeschwerden sind wie durch ein Mirakel nach wie vor verschwunden! Etwas, was ich nicht mehr für möglich gehalten hätte. Trotz täglichem Laufen. Oder gerade deswegen? Aber eben erst, nachdem ich konsequent die Intensität heruntergenommen habe. Gleichzeitg wurde der Umfang (eher ein Unfall) deutlich mehr. Letzte Woche waren es fast sieben Stunden und 56km. Ich gelobe Besserung und treuere Planerfüllung für nächste Woche ... naja ... das ist so, als ob ein Säufer sagt, er trinkt nächste Woche nur eine Flasche Schnaps. Eigentlich fühle ich mich gar nicht süchtig und der Kontrollverlust ist auch noch nicht eingetreten. Letzteres wohl konstituierendens Merkmal für Sucht, nicht?
Egal, Hautpsache
täglich laufen!
Beste GRüße und einen schönen Tag wünscht,
Martin
Sonntag, 3. Dezember 2006
2 run or not 2 run
Zu zweit geht alles besser. Es standen ja sechs ruhige, regenerative Kilometer alleine getrottet auf dem Programm. Geworden sind es 13km mit meinem Freund Gregor. Mit mittlerer Belastung, fröhlich plappernd, durch München, links von der GArmischer Autobahn rein in den "Wildschweinwald". Es gab keine Wildschweine aber es war sehr dunkel. Das einzig gefährliche, was uns begegnet ist, war ein Kätzchen. Die war zum Glück hinter einem Zaun und somit fast keine Bedrohung für uns. Durch unsere mitgeführten Stirn-LED-Lampen glühten ihre Augen gar fürchterlich in der Nacht. Einen Hund müssen die Lampen auch ziemlich genervt haben -- sie sind auch ekelhaft hell und blendend -- er hat sich von seinem Frauchen kaum halten lassen,. Und er klang, als ob er uns zwei mit zwei großen Bissen verpseisen hätte wollen. Naja. Hat er ja nicht. Sonst könnt ich ja auch nicht mehr bloggen und das wäre doch ein Verlust ... oder auch nicht :-)
Wir sind bei blauem Abenddämmerungshimmel losgejoggt und in tiefer Nacht (18:00 Uhr --- scheiß Winter!) zurückgekommen. 5° Grad und saugute STimmung. 2 run or not 2 run. Zu zweit geht alles besser!
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag von
Martin
Wir sind bei blauem Abenddämmerungshimmel losgejoggt und in tiefer Nacht (18:00 Uhr --- scheiß Winter!) zurückgekommen. 5° Grad und saugute STimmung. 2 run or not 2 run. Zu zweit geht alles besser!
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag von
Martin
Samstag, 2. Dezember 2006
LSD
Keine Droge, LSD. Long slow distance. Man kann es gar nicht langsam genug machen. Dann wirkt es besser. Billig. Geil. Und voller Nebenwirkungen: gefährliche Cholesterinabsenkung. Verlängerung des Lebens und mithin mehr Chancen, an einem Verkehrsunfall zu sterben. Stärkere Muskeln und mehr Chancen für einen Muskelkater. Weniger Fett und damit größere Chancen, in Notzeiten zu verhungern. Attraktivere Körperproportionen und daher höhere Wahrscheinlichkeit, sich eine Geschlechtskrankheit einzufangen. Man sieht: sehr gefährlich. Achtung! Nur für eingeweihte. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker ... oder besser, geben Sie denen Ihre Kreditkartennummer. Damit wissen die mehr anzufangen,als mit Ihren Fragen.
Genug der Polemik.
Nach dem aufwachen Ruhepuls 47. Ollright, fit für den langen Lauf der Woche. 12km waren es dann mit 7:40min/km und 128 mittlerer Herzfrequenz. Ruhig und entspannt. Nur auf den letzten 4 km hat mich eine durchaus interessante junge Frau überholt, der ich dann etwas nachgelaufen bin ... wie das Männer halt so machen *schmunzel*. Da wurde ich dann etwas zu schnell. Als ihr dann ein offensichtlich sehr trainierter Läufer entgegenkam, sie begrüßte und die zwei miteinander weitergelaufen sind, habe ich meine letzten 500 Meter der Strecke im Gehen zurückgelegt. Naja, ehrlich gesagt, war das genauso geplant, aber es war zu schön, um hier nicht etwas zu schwindeln.
Das Wetter war bäh. Hochnebel, 2 Grad Celcius. Nächste Woche kommt emin bestellter iPod Shuffle. Den werde ich anklippen und mit Metal auf max.vol. mein Tempo beschleunigen. *gröhl*
Weil diesen Monat Überstunden ausbezahlt wurden, denke ich momentan über die Anschaffung von Merinowolle-Lauf-Unterwäsche nach. Nein! Halt! Nicht denken: "die kratzt doch!" Tut sie nicht. Erstaunlicherweise. Selbst bei einem Hautneurotiker wie mir, liegt das Zeug angenehm auf der Haut. Es wärmt auch wenn es nass ist - was das Kunstfaserzeug nicht tut. Es nimmt Schweiß auf - was das Kunstfaserzeug nicht tut. Es stinkt nicht nach bereits einmal reinschweißen - was das Kunstfaserzeug tut. Es ist sauteuer - was das Kunstfaserzeug auch tut.
Hand aufs Herz: diese Funktionsfasermanie hab ich nie verstanden. Das ist doch alles Käse, oder? Das ist einfach Plastikfaser-Mist, der NATÜRLICH keinen Schweiß aufnimmt. Drauas zu schließen, die Textilien würden den Schweiß aber weiterleiten und damit von der Haut weghalten, ist doch ein völliger Hirnfurz. Nichts dergleichen tut das Zeug. Der Schweiß wird nicht aufgenommen, sondern in den Faserzwischenräumen schön brav aufgespeichert, wo er dann bei Bedarf fein an die Haut zurückverteilt wird, wenn die Haut droht, warm und trocken zu werden. Diese Theorie des Wegtransportes funktioniert nur bei genau EINER Schichjt von dem Zeug auf der Haut. Das geht mit einer Hose. Okay, Lauftigt aus Kunstfaser ist okay. Am Oberkörper geht das nur im Sommer. Da wünsch ich mir aber lieber ein Baumwoll-T-Shirt, das bleibt feucht und kühlt klasse beim nächsten Windhauch. Sobals es Herbst wird, zieht man mehrer Lagen an, die den Abtransport des Schweißes verhindern.
Jemand anderer Meinung?
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Genug der Polemik.
Nach dem aufwachen Ruhepuls 47. Ollright, fit für den langen Lauf der Woche. 12km waren es dann mit 7:40min/km und 128 mittlerer Herzfrequenz. Ruhig und entspannt. Nur auf den letzten 4 km hat mich eine durchaus interessante junge Frau überholt, der ich dann etwas nachgelaufen bin ... wie das Männer halt so machen *schmunzel*. Da wurde ich dann etwas zu schnell. Als ihr dann ein offensichtlich sehr trainierter Läufer entgegenkam, sie begrüßte und die zwei miteinander weitergelaufen sind, habe ich meine letzten 500 Meter der Strecke im Gehen zurückgelegt. Naja, ehrlich gesagt, war das genauso geplant, aber es war zu schön, um hier nicht etwas zu schwindeln.
Das Wetter war bäh. Hochnebel, 2 Grad Celcius. Nächste Woche kommt emin bestellter iPod Shuffle. Den werde ich anklippen und mit Metal auf max.vol. mein Tempo beschleunigen. *gröhl*
Weil diesen Monat Überstunden ausbezahlt wurden, denke ich momentan über die Anschaffung von Merinowolle-Lauf-Unterwäsche nach. Nein! Halt! Nicht denken: "die kratzt doch!" Tut sie nicht. Erstaunlicherweise. Selbst bei einem Hautneurotiker wie mir, liegt das Zeug angenehm auf der Haut. Es wärmt auch wenn es nass ist - was das Kunstfaserzeug nicht tut. Es nimmt Schweiß auf - was das Kunstfaserzeug nicht tut. Es stinkt nicht nach bereits einmal reinschweißen - was das Kunstfaserzeug tut. Es ist sauteuer - was das Kunstfaserzeug auch tut.
Hand aufs Herz: diese Funktionsfasermanie hab ich nie verstanden. Das ist doch alles Käse, oder? Das ist einfach Plastikfaser-Mist, der NATÜRLICH keinen Schweiß aufnimmt. Drauas zu schließen, die Textilien würden den Schweiß aber weiterleiten und damit von der Haut weghalten, ist doch ein völliger Hirnfurz. Nichts dergleichen tut das Zeug. Der Schweiß wird nicht aufgenommen, sondern in den Faserzwischenräumen schön brav aufgespeichert, wo er dann bei Bedarf fein an die Haut zurückverteilt wird, wenn die Haut droht, warm und trocken zu werden. Diese Theorie des Wegtransportes funktioniert nur bei genau EINER Schichjt von dem Zeug auf der Haut. Das geht mit einer Hose. Okay, Lauftigt aus Kunstfaser ist okay. Am Oberkörper geht das nur im Sommer. Da wünsch ich mir aber lieber ein Baumwoll-T-Shirt, das bleibt feucht und kühlt klasse beim nächsten Windhauch. Sobals es Herbst wird, zieht man mehrer Lagen an, die den Abtransport des Schweißes verhindern.
Jemand anderer Meinung?
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
Freitag, 1. Dezember 2006
Dezembernebel
Langsam glaube ich, dass beim Ruhepuls eine 4 am Anfang steht. 47 heute früh. Naja, wen interessiert das schon ... mich!
1 Dezember mit typischem Novemberwetter. Da muss man sich wohl daran gewöhnen.
Übrigens ist heute Welt-AIDS Tag. Also immer schön das Tütchen über den Schniedel und schön Schleifchen kaufen. Im Ernst: wie können wir die Augen verschließen vor 20 bis 50% HIV+-Rate in Afrika, wenn dort Medikamente fehlen, weil wir zu geldgeil sind, dort wirksame Substanzen zu verbreiten, nur weil die nicht bezahlt werden können. Das ist ein Skandal, wie jedes Kind, dass auf der Welt verhungert. Wir müssen was tun. Jeder einzelne. Heute. Sofort! Bitte.
Das Thema hier ist aber eigentlich laufen. Seufz. Also: Heute 6 km durch die niederbayerische Idylle gelaufen. Wollte zwar noch mehr und es hätte auch noch ein Misthaufen und etwas mehr einförmig-grau-nebeliger Himmel zu sehen gegeben, aber ich habe es mir todesmutig versagt! Askese, nennt man das. Jawoll!
Schön langsam getrabt und mit der Aussicht auf 12km morgen vertröstet. Wunderbar. Falls Sie es noch nicht tun ... laufen Sie ... probieren Sie es. Billiger als alle legale und legaler als alle illegalen Drogen. Das sind schon drei Vorteile auf einmal! Wo der dritte Vorteil ist? Das versteht man nur im Endorphinrausch. Bätsch. Nun zügele ich meine ungehemmte Schreibsucht und verweise Sie höflich auf die Uncyclopedia (googlen Sie!).
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
1 Dezember mit typischem Novemberwetter. Da muss man sich wohl daran gewöhnen.
Übrigens ist heute Welt-AIDS Tag. Also immer schön das Tütchen über den Schniedel und schön Schleifchen kaufen. Im Ernst: wie können wir die Augen verschließen vor 20 bis 50% HIV+-Rate in Afrika, wenn dort Medikamente fehlen, weil wir zu geldgeil sind, dort wirksame Substanzen zu verbreiten, nur weil die nicht bezahlt werden können. Das ist ein Skandal, wie jedes Kind, dass auf der Welt verhungert. Wir müssen was tun. Jeder einzelne. Heute. Sofort! Bitte.
Das Thema hier ist aber eigentlich laufen. Seufz. Also: Heute 6 km durch die niederbayerische Idylle gelaufen. Wollte zwar noch mehr und es hätte auch noch ein Misthaufen und etwas mehr einförmig-grau-nebeliger Himmel zu sehen gegeben, aber ich habe es mir todesmutig versagt! Askese, nennt man das. Jawoll!
Schön langsam getrabt und mit der Aussicht auf 12km morgen vertröstet. Wunderbar. Falls Sie es noch nicht tun ... laufen Sie ... probieren Sie es. Billiger als alle legale und legaler als alle illegalen Drogen. Das sind schon drei Vorteile auf einmal! Wo der dritte Vorteil ist? Das versteht man nur im Endorphinrausch. Bätsch. Nun zügele ich meine ungehemmte Schreibsucht und verweise Sie höflich auf die Uncyclopedia (googlen Sie!).
Täglich laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag wünscht
Martin
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