... hat uns wieder eingeholt und den einen Tag Zwischen-Sonnenschein wieder vertrieben. Aber egal. Auch so ist das Naturerlebnis einmnalig. Raureif auf den Bäumen, den Büschen, den Grashalmen, den Pferdehaufen, die den Weg schmücken. Heute ist wieder Tempotraining an der Reihe. Drei mal 500m bei 5min/km. Eingebettet in 7km sehr ruhigen Dauerlauf. Das ging ziemlich in die Beine. Die Ruhewoche hat mich so ausgeruht und euphorisch hinterlassen, dass ich es wohl etwas übertrieben habe. 16km letzten Samstag und dann das tägliche Pensum auf 7km erhöht. Und heute dann Tempo. Was soll man erwarten? Aber es ist eine beinahe angenehme Müdigkeit. Gerade etwas über das lediglich wohlige Erschöpftsein hinaus. Nicht so wild. Morgen wird sehr sehr ruhig gelaufen. Aber von den täglichen 7 klicks werde ich mich wohl nicht wieder abbringen lassen. Es ist einfach zu wunderbar, das ruhige, "dauernde" Laufen.
Das tägliche Laufen ist übrigens so alt wie die Joggerbewegung. James Fixx lief täglich. Van Aaken (noch früher) plädierte für das tägliche, langsame Laufen mit Pausen. Wahrscheinlich kommt dieser Drang nach Sport, nach Bewegung, nach Laufen als dem ursprünglichsten Sport jedoch aus unserem kollektiven Unterbewusstsein. Eine Horde Jäger verfolgte eine lohnende Beute sicher auch nicht im Spaziergang. Und sicher musste täglich auf Nahrungssuche gegangen werden. Was gibt es natürlicheres als Laufen? Ich möchte ergänzen: Was gibt es natürlicheres als tägliches Laufen?
Täglich Laufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag!
Martin
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