Donnerstag, 21. Dezember 2006

Tag

Endlich dienstfrei und endlich tagsüber laufen! Noch dazu hat mich G. begleitet (mein G-Punkt :-). 5,5 lockere Kilometer mit etlichen Hundebegegnungen. Bellende, schnüffelnde, ängstliche, freche und doofe. Aber allesamt neidlich und nicht böse. Erneut ein empirischer Beleg für die Verträglichkeit von Joggern und Hunden.
Die letzte Woche, die Ruhewoche, hat sich gelohnt. Heute morgen trotz gestrigem Tempotraining ein wunderbar gutes Gefühl. Ruhepuls 45 und ready to go. Die 13km am Tag vor Heiligabend werden hoffentlich die besten seit Start des Streaks oder sogar seit Start des Laufens.
Und jetzt? Was machen wir jetzt? Wir warten auf Weihnachten. Die Zeit zwischen der Erkenntnis: jetzt kommt bald Weihnachten und dem eigentlichen Fest war früher ungefähr zwei bis drei gefühlte Jahre lang. Heute noch ein bis zwei Tage. Kaum ist der Sommer vorbei, schon ist der Winter da. Herbst fand dieses Jahr an einem Dienstag im November statt. Aber das ist immerhin noch besser als all die Jahre, wo man etwas analoges für den Sommer zu beklagen hatte. So komme den Weihnachten und überrasche mich. Gähn. Der Kick ist weg. Schade. Wie kann man sich wieder wie ein Kind freuen? Ein untersuchenswerter Gegenstand. "freue dich, oh Christenheit", fordert uns ein Kirchenlied auf. Und wie? Einfach freuen? Freuen lernen. Man kanns ja mal versuchen.

Und der erste Schritt zur Freude ist ... ja, richtig: täglich Laufen!

Beste Grüße und viel Freude an diesem Tag wünscht euch Martin

P.S. Happy birthday Mila F.

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