... ist das falsche Wort, denn ich "breche" heute ganz bewusst meinen "Streak". Also meine Serie von Tagen, an welchen ich stets mindestens eine Meile gelaufen bin. Ich bin weit davon entfernt, nicht mehr laufen zu wollen. Bewahre! Aber ich merke, wie ich mich selbst zwanghafterweise unter Druck gesetzt habe und will das jetzt ganz bewusst durch einen Tag Pause (oder zwei Tage Pause?) unterbrechen. Ich habe einen ständig erhöhten Ruhepuls, und spüre zunehmend meine Gelenke wieder. Natürlich wäre es gut möglich gewesen, einfach einige Tage nur 2 oder drei Kilometer zu laufen. Damit wäre das Übetraining sicher bald verschwunden gewesen und neuer Schwung wäre reingekommen. Aber 2 oder 3km sind einfach soooo öde! Nee, 7 oder mehr müssen es schon sein, sonst kommt kein meditatives Gefühl auf. Also werde ich meinen Ausruf "Täglich laufen!" modifizieren müssen. Hat Eine oder Einer aus der verehrten Leserschaft eine gute Idee, mit der ich mich ebenso imperativ verabschieden kann? "Fast täglich laufen!" ist ja nun irgendwie ungeeignet, oder?
Ich freue mich, dass ich diesen Zwang beseitigt habe und werde mit großem Vergnügen (wahrscheinlich doch an den allermeisten Tagen) weiter laufen.
Laufen! (gilt als Übergangs-Imperativ)
Die allerbesten Grüße wünscht ein zufriedener Martin!
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1 Kommentar:
Hallo Martin K!
"Laufen!" als Abschiedsformel ist doch super! Kurz, knapp, präzise und bestimmt. Ok, klingt nicht gerade charmant, eher gebellt. Aber "Immer schön laufen!", "Laufen nicht vergessen!" oder "Nicht stehenbleiben!", was mir spontan einfiel, ist überhaupt nicht lustig. Überhaupt fällt mir in letzter Zeit kaum mehr Lustiges ein. Zum Weinen. Sicher liegt's am Winter.
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