... nichts als Sonne heute. Was ist denn da los? Vögel zwitschern, Insekten brummen, die Leute schwärmen aus ... Unglaublich. Nach der Nachtschicht habe ich mir nur zwei Stunden Schlaf gegönnt. Beziehungsweise hat mir G. nur zwei Stunden Schlaf gegönnt. Dann klingelte das Telefon. "Aufstehen! Laufen!" Na gut. Es wurden etwas über 9 km in zur Hälfte langsamem, zur anderen Hälfte mäßigem Tempo durch die Stadt und einmal rund um den Südpark in München. Anschließend duschen und gleich wieder raus auf eine 20 km Radtour durch München. Nach Pasing, die Gegend bekucken, in der ich ab 1. Februar wohnen werde (fein). Eine richtige Villengegend - ich bin schwer beeindruckt. Und um die Ecke ist Lauche und Maass. Das wird gefährlich für meinen Geldbeutel. Anschließend durch den Westpark - dort liefen, spazierten, aßen, saßen und gingen hunderte oder Tausende. Dann in die Altstadt bis zum Lenbachhaus, die Photographien Gabi Münters ansehen. Die (zeitweise) Lebensgefährtin Kandinskys ging nach dem Tod ihrer Eltern mit ihrer Schwester auf eine Amerika Reise 1899-1900, um ihre verstreute Familie zu besuchen. Dort hat sie -zig eindrucksvolle Bilder geschossen. Das Spannende daran fand ich die ungezwungenen Portraits und Situationsaufnahmen, die die Menschen zeigen, wie sie einfach waren. So war das wilde Amerika also. Arm. Schmutzig. Schlammig. Und mittendrin die Menschen, die ihre Würde bewahren, sich schön machen, leben, überleben. Sehr toll. Wer in der nächsten Zeit in München ist: unbedingt ins Lenbachhaus! Ich habe eine Jahreskarte, die ich gerne ausleihen würde :-)
Ansonsten: LAufen!
Beste Grüße und einen schönen Tag aus Münga von Martin
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