... gesche'n", sang Nena und Recht hatte sie. Heute Morgen gab es erneut ein Wetterwunder. Ich lief bei grauem Himmel los. So eine Art Wolkendecke, die anscheinend für die Ewigkeit aufgeschichtet ist, die nicht nachgibt, die dich erschlagen will, die auf dein Gemüt und auf deinen Kopf drückt. Und dann, kaum einige Minuten gelaufen, schon kommt der blaue Himmel durch. Da geht es mir ein wenig wie Hans im Glück, der seinen Klumpen Gold für ein Pferd, dies für eine Kuh, diese für ein Schwein, dies für eine Gans und die für zwei Steine eingetauscht hatte. Jedesmal wähnte er sich unglaublich glücklich. Schließlich fielen ihm die Steine in den Brunnen und er dankte Gott auf Knien für sein unverschämtes Glück. Mir fallen ebenfalls sämtliche Lasten von den Schultern wenn ich laufe und ich werde beschenkt mit guter Laune, Leichtigkeit, einem Gefühl von Stärke und Schnelligkeit. Laufen im Glück. J2L im Glück. J2LiG. Heute waren es 6 bis 7 km im forschen Tempo. D.h. 10km/h im Schnitt, was für mich schon ganz beträchtlich ist. Nun habe ich einen Tag Pause vor mir und bin ebenfalls dankbar.
Laufen im Glück!
Beste Grüße und einen wunderbaren Tag wünscht euch Martin (wahrscheinlich ordentlich auf Endorphinen)
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1 Kommentar:
hi MartinK,
's klingt komisch, aber J2L ist schwieriger als JTL- laufen an sich ist ja nicht besonders intellektuell fordernd, aber dann behalten zu müssen "War ich gestern? Muss ich heute?"- tja, ich ziehe sämtlichen Hüte vor dir!
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